Verhaltenstherapie - Praxis für Psychotherapie Dr. Paterok & Dr. Müller

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Therapie

Verhaltenstherapie

Da wir durch unsere Ausbildung  von der Kassenärztlichen Vereinigung als Verhaltentherapeuten zugelassen sind, möchten wir hier kurz die wesentlichen Züge einer Verhaltentherapie erläutern:

Was ist Verhaltentherapie?
In dem inzwischen mehrfach aktualisierten Klassiker für Patienten und Therapeuten  "Wegweiser Verhaltentherapie: Psychotherapie als Chance" von Kanfer & Schmelzer (2005) finden sich einige Kernaussagen, die die Verhaltentherapie aus unserer Sicht genau "auf den Punkt" beschreiben. Daher lassen wir an dieser Stelle die Autoren sprechen:

"Der wichtigste Grundgedanke der Verhaltentherapie ist nach wie vor, dass menschliches Verhalten im Laufe des bisherigen Lebens erlernt wird. Nahezu jedes Verhalten kann daher (falls nötig) wieder verlernt oder zum Positiven korrigiert werden. Bislang fehlende Fähigkeiten können ebenfalls in jedem Lebensalter neu dazugelernt werden. Unter Verhalten versteht man sowohl äußerlich beobachtbares Verhalten als auch innere Vorgänge wie Gedanken, Gefühle und biologisch-körperliche Reaktionen."

Das Ziel der Verhaltenstherapie ist Selbststeuerung im Sinne von "Anleitung zum Selbstmanagment". Es geht um die aktive Bewältigung von aktuellen Problemen. Deren Wurzeln können zwar in der persönlichen Lebensgeschichte weit zurückliegen: jedoch müssen Patienten in der Gegenwart lernen, mit den Schwierigkeiten umzugehen und am besten korrigierende, positive Erfahrungen zu machen. Verhaltentherapeuten beschäftigen sich daher selbstverständlich auch mit der biographischen Geschichte und ggf. mit den "Altlasten" der Patienten, um die Persönlichkeit, das Denken, Handeln  und die Emotionalität besser zu verstehen und aktuelle Probleme besser zu erklären.
Ein weiteres Ziel der Verhaltenstherapie liegt darin, künftige Probleme vorab zu erkennen und sich für absehbare Schwierigkeiten rechtzeitig und aktiv vorzubereiten.

Die Verhaltentherapie ist eine Therapierichtung, die wie keine andere auf der wissenschaftlich-psychologischen Grundlagenforschung beruht. Angewandt werden dabei fundierte Konzepte und nachweislich wirksame Methoden/Vorgehensweisen. In der Fachsprache heißt es -  Evidenz-basierte Therapiemethoden, d.h. solche, die in wissenschaftlichen Studien den höchsten Effektivitäts-Anforderungen entsprechen konnten.


 
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